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K.-o.-Tropfen aus dem Webshop: Ein ernstes Problem

K.-o.-Tropfen aus dem Webshop: Ein ernstes Problem

Leicht zugängliche Vergewaltigungsdroge

K.-o.-Tropfen sind Substanzen, die Menschen willenlos oder bewusstlos machen. Die als Gammabutyrolacton (GBL) bekannte Flüssigkeit kann im Internet problemlos bestellt werden. GBL wird industriell als Putzmittel und in anderen Anwendungen genutzt, ist aber auch als Droge bekannt.

Einfache Beschaffung und gefährliche Wirkung

Die Bestellung von GBL aus einem Webshop in Osteuropa ist simpel und legal. Die milchige Flasche mit kindersicherem Verschluss traf nach 20 Tagen in einem unauffälligen Paket ein. GBL ist farblos, riecht leicht seifig und wird auch als Felgenreiniger oder Nagellackentferner verwendet. Ein halber Liter kostet etwa 68 Franken und kann in der Schweiz legal als Reinigungsmittel eingeführt werden. Der Konsum als Droge ist jedoch strafbar.

GBL kann bei Konsum schnell zu einem gefährlichen Rausch führen. Bereits ein Milliliter zu viel kann zu einem komatösen Zustand führen und das Risiko der Abhängigkeit erhöhen.

Missbrauch und Verbreitung

GBL wird als Partydroge genutzt und ist auch bei Bodybuildern wegen seiner leistungssteigernden Eigenschaften beliebt. Tragischerweise wird es jedoch auch als Vergewaltigungsdroge eingesetzt. Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht listet GBL als eine der Substanzen, die häufig bei Sexualdelikten verwendet werden.

Schwierigkeiten bei der Nachweisbarkeit

GBL ist im Körper schwer nachweisbar, da es in Gammahydroxybuttersäure (GHB) umgewandelt wird, die natürlich im Körper vorkommt. Der Nachweis von GHB über dem normalen Wert ist nur kurzfristig möglich, was die Ermittlungsarbeit erschwert.

Fehlende nationale Aufklärungskampagnen

Das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz setzt auf kantonale und kommunale Präventionsangebote, die vor allem Verhaltensregeln vermitteln. Partygänger sollten ihre Getränke nie unbeaufsichtigt lassen und bei Unwohlsein sofort Hilfe suchen.

Industrie und politische Hürden

Die chemische Industrie könnte GBL durch Vergällung ungenießbar machen, doch bisher fehlt der politische Druck. Der deutsche Produzent BASF setzt auf die Kontrolle der GBL-Lieferkette, um Missbrauch zu verhindern. Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht zieht das Fazit, dass GBL in Europa einfach zu erwerben ist, was den Missbrauch erleichtert.

Hohe Dunkelziffer bei Opfern

Psychologen vermuten eine hohe Dunkelziffer bei Opfern von sexualisierter Gewalt durch GBL. Viele Betroffene, auch Männer, haben Schwierigkeiten, sich als Opfer zu akzeptieren und Hilfe zu suchen. Die Geschichten ähneln sich: Nach einem Abend mit wenigen Drinks fehlt jegliche Erinnerung, und das Opfer stellt am nächsten Morgen Spuren von Gewalt fest.

Die leichte Verfügbarkeit und die schwierige Nachweisbarkeit von GBL machen es zu einer besonders gefährlichen Droge. Aufklärung und Prävention sind entscheidend, um Missbrauch zu verhindern und potenzielle Opfer zu schützen.

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